Atmungstherapeutin mit Auszeichnung

Dagmar Schillinger, Kinderkrankenschwester mit Intensivweiterbildung, hat berufsbegleitend die Fachweiterbildung zum Atmungstherapeuten der DGP* gemacht und mit Bravour bestanden

Presse

Gratulation zur Anerkennung als Atmungstherapeutin an Dagmar Schillinger.

Zum erfolgreichen Abschluss der Fachweiterbildung zur Atmungstherapeutin gratulieren Dagmar Schillinger (im Bild mit Urkunde) v.l.n.r. Stationsleiterin Evelyn Reusch, Pflegedirektorin Ina Rathje und Barbara Martetschläger, Kfm. Direktorin. - Andrea Jagode

Autor

Andrea Jagode Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Hegau-Jugendwerk Gailingen

Andrea Jagode

Stabstelle Unternehmenskommunikation, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Die theoretische Ausbildung erfolgte in München, die praktische durch Hospitationen, die Dagmar Schillinger in verschiedenen Einrichtungen in Bayern, Baden-Württemberg und Thüringen absolviert hatte. Im Kurs waren 24 TeilnehmerInnnen aus ganz Deutschland.

 Die Facharbeit von Dagmar Schillinger, die seit 2007 im Hegau-Jugendwerk (HJW) und seit Anfang an auf der Frühreha arbeitet, wurde gemeinsam mit der Arbeit von Steffi Kraus (ehemalige HJW-Mitarbeitende auf der Frühreha) als beste Arbeiten des Kurses bewertet. Deshalb wurden die Arbeiten beider Frauen auf dem diesjährigen DGP* Kongress, der vom 9. bis 12. April 2025 in Leipzig stattfindet, prämiert. 

Die Facharbeit von Dagmar Schillinger trägt den Titel „Das Teilhabe orientierte Trachealkanülenmanagement“. Dieses ist ein Alleinstellungsmerkmal des HJW und wurde seinerzeit durch Dr. Diesener als „Gailinger Weg“ entwickelt und implementiert. Das, was im Hegau-Jugendwerk nun schon seit Jahrzehnten praktiziert wird, ist für andere Einrichtungen eine völlig neue Denk- und Sichtweise und sorgte deshalb bei den anderen Kursteilnehmern als auch bei den überwiegend ärztlichen Vertretern der DGP für großes Interesse und Aufmerksamkeit.

Kurz gesagt beinhaltet der Gailinger Weg in der Reha-Phase entblockte Kanülen und ein besonderes Sekretmanagement, sodass Patienten lautieren können was zu einer deutlich verbesserten Teilhabe führt. Gleichzeitig wird das Potenzial der Rachenbelüftung für die Dysphagie-Therapie genutzt.

 (*DGP: Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V.)  

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