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Berufsschulgruppen
Berufsschulorientierte Förderung für Rehabilitandinnen und Rehabilitanden, die sich während der neurologischen Rehabilitation auf Ausbildung, Umschulung oder berufliche Wiedereingliederung vorbereiten.
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Förderung für den beruflichen Neustart
Die Berufsschulgruppen (BSG) richten sich an Rehabilitandinnen und Rehabilitanden, die durch ihre schulischen Voraussetzungen, fachlichen Grundkenntnisse, ihr Alter sowie ihre aktuelle kognitive, physische und emotionale Belastbarkeit in der Lage sind, weitgehend selbstständig und in einer Kleingruppe von bis zu acht Personen zu arbeiten.
Im Fokus stehen die Fächer Deutsch und Mathematik, die als grundlegende Bausteine für schulische und berufliche Weiterwege dienen.
Ziel der BSG ist es, die fachlichen und sozialen Kompetenzen wieder aufzubauen und zu festigen, um nach der Rehabilitation den Einstieg in eine Berufsausbildung, eine Umschulung oder die Integration in das Berufsleben zu erleichtern.
Individuelle Differenzierung und Lernunterstützung
Da die Teilnehmenden sehr unterschiedliche Voraussetzungen mitbringen, ist eine flexible Differenzierung wesentlich.
In Mathematik und Deutsch erfolgt diese durch Anpassung von:
Aufgabenauswahl
Schwierigkeitsgrad
Umfang
Komplexität
Der Einsatz von Computern bietet zusätzliche Unterstützung – insbesondere für Rehabilitandinnen und Rehabilitanden mit grafomotorischen Einschränkungen oder visuellen Beeinträchtigungen.
Lernen in der Gruppe – mit Blick auf Motivation und soziale Kompetenz
Die Beschäftigung mit fachlichen Themen, Erfolgserlebnisse beim Bearbeiten von Aufgaben und die gemeinsame Arbeit innerhalb einer Gruppe tragen wesentlich dazu bei, Motivation, Selbstwertgefühl und soziale Kompetenzen zu stärken. Das Geben und Annehmen von Hilfen untereinander ist ein zentraler Bestandteil dieses Lernprozesses.
Entlassungsplanung und Dokumentation
Gegen Ende des Rehabilitationsaufenthaltes wird im interdisziplinären Team die weitere Bildungs- und Berufsplanung abgestimmt. Dabei werden die Rahmenbedingungen festgelegt für:
eine Berufsausbildung
eine Umschulung
eine berufliche Vorförderung
oder den Übergang zurück in das häusliche Umfeld
Zur Entlassung wird in der Regel ein therapeutischer Entlassungsbericht erstellt.
Dieser dokumentiert:
Lerninhalte
Leistungsstand
Entwicklungen
und Empfehlungen zu Hilfsmitteln oder besonderen Unterstützungsbedarfen
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