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Motorisch-funktionelles Training
Das motorisch-funktionelle Training in der Ergotherapie unterstützt Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene dabei, grob- und feinmotorische Fähigkeiten gezielt zu verbessern. Spielerische Übungen mit hohem Aufforderungscharakter motivieren aktiv zur Mitarbeit und fördern sichtbare Fortschritte.
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Förderung von Grob- und Feinmotorik
Grob- und feinmotorische Übungen bilden einen zentralen Bestandteil der ergotherapeutischen Behandlung. Bewegungsorientierte Aufgaben regen motorische Funktionen an und stärken:
Geschicklichkeit und Koordination
Kraft und Bewegungsumfang
Stabilität von Rumpf und Extremitäten
Feinmotorik für alltagsrelevante Tätigkeiten
Zur Unterstützung kommen verschiedene spezifische Therapiebausteine zum Einsatz:
Computergestützte Therapie mit dem Tyromotion-System
Das Tyromotion-System ergänzt das motorisch-funktionelle Training durch moderne, interaktive Übungsprogramme. Es ermöglicht eine individuelle, intensive Rehabilitation von:
Finger- und Handfunktionen
Arm- und Schulterbewegungen
Ganzkörperaktivitäten
Rumpf- und Beinmotorik (Balancetraining)
Interaktive Spiele, Echtzeit-Feedback und variable Schwierigkeitsgrade fördern Motivation und Therapieerfolg. Die Geräte können auch mobil – mit Laptop oder Tablet – direkt am Patientenbett eingesetzt werden, z. B. in der Frührehabilitation.
Spiegeltherapie
Einsatz nach aktuellen Leitlinien zur Verbesserung der Armfunktion und zur Reduktion neuropathischer Schmerzen.
Elektrostimulation
Gezielte Aktivierung von Muskulatur, u. a. bei Paresen und Subluxationen, zur Verbesserung motorischer Funktionen.
Schreibtraining
Förderung der Feinmotorik, Verbesserung des Schriftbilds und Steigerung der Schreibgeschwindigkeit.
CIMT-orientierte Inhalte
Hoch repetitives Training motorischer Funktionen in einem strukturierten Gruppenangebot.
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