Haus K – Neuropädiatrie & Entwicklungsrehabilitation
Im Haus K werden Kinder mit neurologischen Erkrankungen oder Hirnschädigungen im Rahmen der neuropädiatrischen Rehabilitation und Entwicklungsrehabilitation begleitet. Feste Bezugspersonen, altersgerechte Gruppen und die enge Zusammenarbeit von Pflege, Pädagogik und Therapie schaffen einen geschützten Rahmen für Entwicklung, Förderung und Teilhabe.
Haus K ist ein speziell auf die Bedürfnisse von Kindern ausgerichteter Bereich des Hegau-Jugendwerks Gailingen. Hier werden junge Rehabilitandinnen und Rehabilitanden im Alter von etwa zwei bis 16 Jahren während ihrer Rehabilitation begleitet – familiennah, entwicklungsorientiert und interdisziplinär.
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Neuropädiatrische Rehabilitation im Haus K
In Wohngruppen und einer Rooming-in-Gruppe erleben Kinder einen strukturierten Alltag mit festen Bezugspersonen. Das vermittelt Sicherheit, Orientierung und Geborgenheit und fördert zugleich Selbstständigkeit, Sozialkompetenz und Eigenverantwortung.
Interdisziplinär begleitet
Ein erfahrenes Team aus Pflege, (Sozial-)Pädagogik und Therapie begleitet die Kinder gemeinsam mit den behandelnden Ärztinnen und Ärzten. Der enge interprofessionelle Austausch ist ein wichtiger Bestandteil des Behandlungskonzepts und unterstützt eine ganzheitliche Förderung.
Therapie in den Alltag integrieren
Therapeutisch erarbeitete Fähigkeiten werden im Alltag gefestigt, zum Beispiel durch:
Esstraining und Anziehtraining
sprachliche Förderung
Steh- und Lauftraining
Orientierungs- und Gedächtnistraining
Förderung der Selbstständigkeit im Alltag
Gemeinschaft erleben und soziale Kompetenzen stärken
Neben den Therapien spielt auch das soziale Miteinander eine wichtige Rolle. Gemeinsame Mahlzeiten, Spiel- und Freizeitangebote sowie Aktivitäten in den Gruppen fördern soziale Kontakte und stärken wichtige Fähigkeiten für den Alltag.
Je nach Alter und Interessen stehen unterschiedliche Beschäftigungsmöglichkeiten zur Verfügung, darunter Bastel- und Kreativangebote, gemeinsames Backen und Kochen, Tischtennis, Kickern, Kettcarfahren sowie weitere altersgerechte Freizeitaktivitäten.
Viele Kinder erleben dabei, dass sie mit ihren Herausforderungen nicht allein sind, knüpfen neue Kontakte und gewinnen Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.
Eltern aktiv einbeziehen
Eine erfolgreiche Rehabilitation von Kindern gelingt nur gemeinsam mit den Eltern bzw. begleitenden Bezugspersonen. Deshalb werden Familien von Beginn an aktiv in den Rehabilitationsprozess eingebunden.
Bereits im Aufnahmegespräch werden individuelle Ziele und Wünsche besprochen. Regelmäßige Gespräche, Visiten sowie Beratungsangebote begleiten den weiteren Verlauf der Rehabilitation.
Je nach Bedarf können begleitende Bezugspersonen ihr Kind im Rahmen eines Rooming-in-Angebots begleiten oder in einem der Angehörigenhäuser auf dem Klinikgelände wohnen.
Unterstützung für die ganze Familie
Auch Geschwisterkinder werden in die familienorientierte Begleitung einbezogen. Für jüngere Geschwister besteht nach Anmeldung zu bestimmten Zeiten die Möglichkeit einer Betreuung. Darüber hinaus stehen verschiedene Angebote des Begleitpersonenprogramms, des Familiendienstes, der Klinikseelsorge sowie weitere Beratungs- und Unterstützungsangebote zur Verfügung.
Entwicklung fördern und Teilhabe ermöglichen
Alle Maßnahmen in Haus K orientieren sich am individuellen Entwicklungsstand, an den Ressourcen des Kindes sowie an den Anforderungen des familiären und schulischen Alltags.
Ziel ist es, Kinder auf ihrem Weg zu größtmöglicher Selbstständigkeit zu begleiten, ihre Entwicklung zu fördern und eine nachhaltige Teilhabe am Leben in Familie, Schule und Gesellschaft zu unterstützen.
Weitere Informationen zur neurologischen Rehabilitation von Kindern finden Sie auf unserer Seite Kinderrehabilitation.
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